SPD STADTRATSFRAKTION HALLE (SAALE)
Anpacken. Für unsere Stadt.

Presseerklärungen

28. November 2011 - Riesige ideologische Scheuklappen

SPD-Fraktion kritisiert Äußerung von Thomas Keindorf zur Änderung der Gemeindeordnung

Die im Landtag vorgenommene Korrektur der Benachteiligung kommunaler Unternehmen durch die Gemeindeordnung des Landes war überfällig und wurde seit Jahren parteiübergreifend von Städten und Gemeinden in Sachsen-Anhalt gefordert. Im Gegensatz zu den meisten Bundesländern mussten kommunale Unternehmen bei der Ausfüllung ihrer Geschäftsfelder vor jeder größeren unternehmerischen Entscheidung beweisen, dass sie wirtschaftlicher sein können als ein Privater. Diese Regelung verursachte viel Bürokratie im Zusammenhang mit den einschlägigen Genehmigungen. Mit der Gesetzesänderung wird das deutlich vermindert.
 
„Mag sein“, so Johannes Krause, „dass Herrn Keindorf hier einfach die Sachkenntnis fehlt. Die Abschaffung einer diskriminierenden Marktregulierung als Schaden für die soziale Marktwirtschaft zu bezeichnen, zeigt, dass sein Blick hier von riesigen ideologischen Scheuklappen verstellt ist. Das gilt um so mehr als die kommunale Betriebe, die stärkste Gruppe von im Land ansässigen mittelständischen Unternehmen darstellen.“
 
Fehlender Durchblick offenbart sich ebenso, wenn Herr Keindorf meint, die Gesetzesänderung würde der Masse der Handwerksbetriebe im Land schaden. „Herr Keindorf steht zurecht am Rand der Debatte, denn ihm fehlt einfach der Durchblick.“, bewertet Johannes Krause: „Die meisten der von kommunalen Unternehmen erbrachten Leistungen werden vom lokalen Handwerk gar nicht angeboten. Wenn kommunale Abfallentsorgung und andere kommunale Dienstleistungen privatisiert werden, sind zumeist große Konzerne die Auftragsübernehmer. Es gehört zum Grundwissen jedes Kommunalpolitikers, dass kommunale Unternehmen als zuverlässige Auftraggeber, tariftreue Arbeitgeber und Garanten des Verbleibs von Wertschöpfung in der Region wichtige Stützen des lokalen Handwerks darstellen.“
zum Seitenanfang

23. November 2011 - Johannes Krause im Amt bestätigt

SPD-Fraktion wählt turnusmäßig Fraktionsvorstand

Bei der zur Hälfte der Wahlperiode turnusmäßig anstehenden Wahl des Fraktionsvorstandes wurde Johannes Krause im Amt des Fraktionsvorsitzenden bestätigt. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Katharina Hintz und Klaus Hopfgarten gewählt. Die langjährigen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Gertrud Ewert und Gottfried Koehn waren nicht erneut angetreten. Die Amtszeit des neu gewählten Vorstandes läuft bis zum Ende der Wahlperiode im Sommer 2014.

zum Seitenanfang

27. April 2011 - Verabschiedung des Haushalts für das Jahr 2011

Haushaltsrede_2011

zum Seitenanfang

09. März 2011 - Wichtiges Ehrenamt angemessen würdigen

SPD-Fraktion beantragt Erhöhung der Aufwandsentschädigung für Ehrenamtliche der Freiwilligen Feuerwehr

Das ehrenamtliche Engagement derer, die Leitungsaufgaben in den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt übernehmen, sichert die Funktionsfähigkeit dieses so wichtigen Teils unseres Rettungswesens. Mit der Stellung als Wehrleiter, stellvertretender Wehrleiter oder Jugendwart einer der elf Freiwilligen Feuerwehren Halles verbindet sich erheblicher Zeitaufwand und große Verantwortung. Der Einsatz zahlreicher Feuerwehrmänner und -frauen beim Hochwasser zu Jahresbeginn hat eindrucksvoll gezeigt, wie sehr Halle leistungsfähige Freiwillige Feuerwehren braucht
 
Die Stadt Halle zahlt derzeit an den Stadtwehrleiter, die Ortswehrleiter der einzelnen Feuerwehren und den Stadtjugendfeuerwehrwart deutlich weniger Aufwandsentschädigung als andere Städte. Die Stellvertreter der Ortswehrleiter und die Jugendwarte der einzelnen Feuerwehren erhalten – anders als in vielen anderen Städten – in Halle gar keine Aufwandsentschädigung. Um die verantwortungsvolle Tätigkeit und den hohen Einsatz dieses Kreises von Ehrenamtlichen zu würdigen, muss aus Sicht der SPD-Fraktion die Entschädigungssatzung angepasst werden.
 
Die Fraktion wird dazu in Märzsitzung des Stadtrates einen Antrag stellen und gleichzeitig eine entsprechende Änderung des Haushaltsplans 2011 beantragen.
zum Seitenanfang

21. Januar 2011 - Geschlossenes Handlungskonzept erforderlich

SPD-Fraktion für Diskussion über notwendige Verbesserung des Grundwassermanagements für Halle-Neustadt

Die SPD-Fraktion unterstützt, dass die Verwaltung die entsprechenden Schlussfolgerungen aus dem jüngsten Hochwasser zieht und alles für die Instandhaltung der Brunnengalerie unternimmt. Das Funktionieren der Brunnengalerie ist auch dann notwendig, wenn die Saale Normalwasser führt. Außerdem ist es erforderlich, bei den geplanten Baumaßnahmen am Gimritzer Damm auch den parallel verlaufenden Deich zu erneuern und für entsprechende Hochwasserereignisse anzupassen.
 
Das Hochwasser hat offenbart, dass die Stadt mittelfristig eine grundsätzliche Erneuerung des Systems der Grundwassersenkung für den Ostteil Halle-Neustadts anstreben muss. Fast fünf Jahrzehnte nach Inbetriebnahme der Brunnengalerie ist das Pumpensystem technisch veraltet. Mittelfristig ist es erforderlich, über alternative Modelle der Grundwasserhaltung nachzudenken. Der SPD-Stadtrat und Landtagsabgeordnete Thomas Felke erklärte dazu: „Dafür sollte die Stadt die vom Land eingesetzten Arbeitsgruppen nutzen, die landesweit Ursachen und Lösungen für angestiegene Grundwasserpegel untersuchen. Das komplexe System der Grundwasserhaltung erfordert eine sorgfältige Herangehensweise.“
 
Eine technische Erneuerung der Brunnengalerie durch neue Brunnen und moderne Pumpsysteme könnte die Leistungsfähigkeit der Galerie verbessern und die Kosten für ihren Betrieb senken. Die Verwaltung sollte dem Rat aber auch Alternativen zu dieser Variante vorlegen. Eine Schlitzwand aus Ton, beispielsweise, könnte für eine dauerhafte Sicherung des Stadtteils vor zu hohem Grundwasser sorgen, ohne dass Folgekosten entstehen.
zum Seitenanfang

22. November 2010 - Land soll Thalia-Theater mittelfristig übernehmen

Im Ergebnis ihrer Klausurtagung am vergangenen Wochenende fordert die SPD-Stadtratsfraktion Halle (Saale) die Landesregierung auf, das THALIA Theater mittelfristig in Landesträgerschaft zu übernehmen. Dank der Solidarität der Belegschaft von Oper, Puppentheater und Neuem Theater sind sechs Jahre Zeit für die Schaffung einer dauerhaft tragfähigen Basis für das hallesche Kinder- und Jugendtheater geschaffen worden. Jetzt muss das Land zeigen dass es bereit ist, Schwerpunkte zu setzen. Die SPD-Fraktion versteht die Äußerungen von Frau Ministerin Wolff zur Einzigartigkeit der Angebote des Thalia-Theaters so, dass es sich hier im einen kulturellen Leuchtturm mit Landesbedeutung handelt. Danach ist das Thalia-Theater dem Goethe-Theater in Bad Lauchstädt vergleichbar, das sich in Landesträgerschaft befindet und komplett vom Land finanziert wird. Nun kommt es darauf an, dieses Urteil in praktische Politik umzusetzen.

Ein erster Schritt hierzu muss aus Sicht der SPD-Fraktion sein, dass das Land zusichert, die Höhe der Förderung für die Theater in Halle bis 2016 auf dem jetzigen Niveau zu halten. Nur unter dieser Voraussetzung kann der abzuschließende Haustarifvertrag auch in Kraft treten, denn die Stadt kann angesichts ihrer Haushaltslage nicht mit einer Genehmigung des Landes für eine Erhöhung der städtischen Zuschüsse an die Theater rechnen. „Die Übernahme des Thalia-Theaters als zweiter Schritt ist logisch und – nimmt man Frau Wolffs Äußerungen ernst – im Interesse des Landes“, so der Fraktionsvorsitzende Johannes Krause.
 
Daneben befasste sich die Fraktion auf ihrer Klausurtagung mit den Perspektiven des  Stadtumbaus. Zehn Jahre nach dem Beginn der Bemühungen, die Herausforderung der Bevölkerungsschrumpfung zu meistern, wird für die SPD-Fraktion deutlich, dass die Kraft vor allem auf die Innenstadt und die Stadtteilzentren konzentriert werden muss und die Stadt strukturierter als bisher mit dem flächenhaften Rückbau von Quartieren und der entsprechenden öffentlichen Infrastruktur umzugehen hat.
zum Seitenanfang

28. April 2010 - Verabschiedung des Haushalts für das Jahr 2010

Haushaltsrede_2010_SPD

zum Seitenanfang

26. März 2010 - Vorgehen der WG Frohe Zukunft empörend

Der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Johannes Krause fordert die Geschäftsführung der Wohnungsgesellschaft Frohe Zukunft auf, die für Montag angekündigte Baumaßnahme am Bolzplatz in der Mannheimer Straße auszusetzen. Die Wohnungsgesellschaft sollte stattdessen das Angebot der Stadt, die Stellplätze auf einer nahe gelegenen Fläche, annehmen. Die WG Frohe Zukunft hat die mit der HWG und der Stadt getroffene Absprache verletzt und ihre Zusage, den Bolzplatz zu erhalten zurückgenommen. Dies geschah überraschend und ohne Rücksprache mit den Mietern, der Stadt oder der HWG. Die vorgebrachten Gründe entbehren aus Sicht der SPD-Fraktion sämtlich einer sachlichen Grundlage.

Johannes Krause dazu: „Das Vorgehen der Geschäftsführung ist empörend. Der Ablauf legt nahe, dass ein Kompromiss von vornherein nicht beabsichtigt und die Gesprächsbereitschaft nur taktisch motiviert war. Das verletzt nicht nur die Spielregeln des guten Miteinanders von Stadt und Wohnungswirtschaft. Es ist auch unredlich gegenüber den Anwohnerinnen und Anwohnern, besonders den Kindern. Die Menschen, die um den Bolzplatz kämpfen, konnten seit dem Gespräch bei Frau Oberbürgermeisterin davon ausgehen, dass eine einvernehmliche Lösung zustande kommt. Wenn die WG Frohe Zukunft hier nicht bis Montag einlenkt werden diese Menschen bitter enttäuscht. Damit würde die WG Frohe Zukunft nicht nur ihren Ruf, sondern das Image des gesamten Stadtteils beschädigen.“
zum Seitenanfang

12. März 2010 - SPD sorgt für Transparenz bei Pyrolyx

Im Zusammenhang mit dem Bau einer Abfallverwertungsanlage im Hafen Halle wandte sich SPD-Stadtrat Dr. Karamba Diaby der Sitzung des Ausschusses für Ordnung und Umweltangelegenheiten am 11. März 2010 mit einer Reihe von Fragen an die Stadtverwaltung.

Die Firma Pyrolyx möchte dort eine Abfallverwertungsanlage zur Herstellung von Carbonaten, Ölen und Gasen aus Gummigranulat errichten. Die Fragen befassten sich insbesondere mit dem Verwertungsverfahren, mit Sicherheits- und Gefahrenaspekten, den Genehmigungen sowie der Anzahl der Arbeitsplätze, die das Unternehmen in Halle schaffen will.
Die SPD-Ratsfraktion nimmt die damit verbundenen Sorgen der Bürger ernst und verlangt deshalb bei der Umsetzung des Projektes größtmögliche Transparenz. Sie fordert zugleich eine sachliche Auseinandersetzung. Die hat mit den Antworten der Verwaltung und der Debatte im Ausschuss begonnen.
zum Seitenanfang

3. März 2010 - Bolzplatz in der Hildesheimer Straße: WG Frohe Zukunft sollte das Gespräch suchen

Der Vorsitzende der der SPD-Fraktion im halleschen Stadtrat, Johannes Krause, hat den Vorstand der WG Frohe Zukunft aufgefordert, vor der Umnutzung des Bolzplatzes in der Hildesheimer Straße, das Gespräch mit der Stadtverwaltung und benachbarten Wohnungsgesellschaften zu suchen.

„Auch wenn die WG Frohe Zukunft selbstverständlich das Recht hat, eine genehmigte Baumaßnahme auf ihrem Grund und für ihre Mieter durchzuführen, ist es geboten, im Dialog nach einer Lösung zu suchen, die für alle Anwohner befriedigend ist. Wenn es um die Bedürfnisse von Kindern geht, ist mehr Sensibilität nötig, als das Unternehmen hier gezeigt hat.“
So wäre möglich zu prüfen, ob die Stellplätze auch an anderer Stelle geschaffen werden könnten bzw. ob ein alternativer Standort für einen betonierten Bolzplatz zur Verfügung steht. In diesem Zusammenhang schlägt die SPD-Fraktion vor, zu prüfen ob eine teilweise Umnutzung, oder Öffnung des Schulhofs der nahegelegenen Sprachheilschule in der Ingolstädter Straße möglich ist. Dieser Schulhof besteht größtenteils aus einer geschlossenen Betonfläche.
zum Seitenanfang

9. Februar 2010 - SPD-Fraktion begrüßt Fortschreibung des Einzelhandels- und Zentrumskonzeptes

Das Stadtplanungsamt stellt heute die Details zur Erhebung der Daten und zu den Zielen der Fortschreibung des Einzelhandels- und Zentrumskonzeptes für die Stadt Halle vor. Diese Fortschreibung erfolgt dank einer Initiative der SPD-Fraktion aus dem Vorjahr. Im März 2009 hatte die SPD-Fraktion den Antrag gestellt, die Verwaltung damit zu beauftragen. Anlass war die Debatte um einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan, der die Errichtung eines weiteren Möbelmarktes in Halle-Neustadt zum Ziel hatte.

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im halleschen Stadtrat, Johannes Krause, erklärt in diesem Zusammenhang: „Die SPD-Fraktion begrüßt es, dass die Umsetzung ihres Antrages noch in diesem Jahr erfolgt. Rat und Verwaltung benötigen eine aktuelle Analyse der Lage des Einzelhandels als Entscheidungsgrundlage bei der Behandlung neuer Projekte.“

Die Fortschreibung bietet die Chance, die Innenstadt und die Stadtteilzentren als Handelsstandorte vor allem hinsichtlich ihrer Qualität zu stärken und bei zentren- bzw. wettbewerbsschädlichen Entwicklungen stärker als bisher eingreifen zu können. Die Änderung des Bundesbaugesetzes aus dem Jahr 2007 hat das Instrumentarium für eine bessere Steuerung der Einzelhandelslandschaft bereits vor geraumer Zeit zur Verfügung gestellt.

zum Seitenanfang

28. Juli 2009 - Johannes Krause gratuliert Paul Biedermann

Der Vorsitzende der der SPD-Fraktion im halleschen Stadtrat, Johannes Krause, hat Paul Biedermann zu den Weltmeistertiteln über 400 und 200 Meter Freistil und zu dem sensationellen Weltrekord über die 400-Meter-Distanz gratuliert. „Die Hallenserinnen und Hallenser“ so Johannes Krause, „haben in Paul Biedermann einen großartigen Botschafter ihrer Stadt. Ich drücke ihm die Daumen für die weiteren Wettkämpfe in Rom.“

Paul Biedermanns Siege in Rom bestätigen die Entscheidung der Stadt zum Neubau der Robert-Koch-Schwimmhalle in eindrucksvoller Weise. Nach diesen Leistungen kann kein Zweifel mehr daran bestehen, dass der Neubau schnell realisiert werden muss. Die SPD-Fraktion im Stadtrat von Halle wird auch weiterhin alles tun, um diese für unsere Stadt so bedeutsame Sportart stark zu machen. Damit Halle eine Schwimmerstadt bleibt!
zum Seitenanfang

16. Juni 2009 - SPD-Stadträte wählten Fraktionsvorstand: Johannes Krause weiter Vorsitzender

 Auf ihrer konstituierenden Sitzung am 15.06.2009 wählte die SPD-Stadtratsfraktion ihren Vorstand. Dabei wurde Johannes Krause zum Vorsitzenden der Fraktion gewählt. Zu seinen Stellvertretern wurden Gertrud Ewert und Gottfried Koehn gewählt.
„Auch in Zukunft wird für die nun stärkere SPD-Stadtratsfraktion die sachbezogene Zusammenarbeit mit den konstruktiven Kräften innerhalb des Stadtrates im Vordergrund stehen“ so Johannes Krause  in einem ersten Statement nach seiner Wahl.
 
Johannes Krause wurde 1958 geboren und ist als Regionsvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Sachsen-Anhalt Süd tätig. Seine Schwerpunkte liegen in der Wirtschafts- und Vergabepolitik sowie im Kulturbereich.
Gottfried Koehn wurde 1948 geboren. Als Diplomingenieur für Maschinenbau (FH) ist er in einem mittelständisches Unternehmen tätig. Er gehört der SPD-Stadtratsfraktion im halleschen Stadtrat seit 1990 an und war von 1998 bis 2002 Mitglied des Landtages des Landes Sachsen-Anhalt. 
Gertrud Ewert wurde 1948 geboren. Sie ist gelernte Verlagskauffrau und gehört dem Stadtrat seit 2004 an. Seit dieser Zeit ist sie zudem stellvertretende Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion.
zum Seitenanfang

25. Februar 2009 - Verabschiedung des Haushalts für das Jahr 2009

Haushaltsrede des SPD-Fraktionsvorsitzenden Johannes Krause

zum Seitenanfang

12. Dezember 2008 - DB AG streicht wichtige IC-Verbindung

„Ich fordere die DB-AG auf, ihre perspektivische Fernverkehrsplanung offenzulegen und mit der Stadt Halle und weiteren Kommunen in der Region in eine Diskussion einzutreten“ sagte Johannes Krause, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion heute in Halle. 

Der neue Fahrplan der Deutschen Bahn AG tritt am 13.12.2008 in Kraft. Viele Hallenser, seien es Berufspendler, Geschäftsreisende oder Schulklassen, werden dann den IC 2216 - 06:39 Uhr von Halle(Saale) nach Berlin - vergeblich suchen. Dieser Zug wird ohne Ersatz gestrichen.

Die Verärgerung vieler Betroffener ist nachvollziehbar, zumal der Zug stets gut ausgelastet war. Die Streichung des IC 2216 ist ein weiterer Schritt der schleichenden Verschlechterung der Fernverkehrsanbindung Halles. Insider gehen davon aus, dass die Bahn die IC-Flotte weiter ausdünnen und deshalb weitere Verbindungen streichen wird. Ein Grund soll die nicht rechtzeitig ausgelöste Ersatzbeschaffung von rollendem Material sein.

„Die Anbindung einer Großstadt an den Fernverkehr der Bahn hat größte Bedeutung für ihre Entwicklung als Standort von Wirtschaft und Tourismus. Gegen den Trend der Abkopplung muss die Stadt sich wehren“ kritisiert Krause den Wegfall des Intercitys.

zum Seitenanfang

28. Oktober 2008 - SPD-Fraktion fordert Entscheidung zum Stadion und zur Ballsporthalle: CDU und LINKE sollen Beratungen nicht unnötig verzögern

Die SPD-Fraktion im halleschen Stadtrat unterstützt den Vorschlag der Stadtverwaltung, eine Grundsatzentscheidung zum Fußballstadion und zur Ballsporthalle am 29.10.2008 zu treffen. „Wir sehen natürlich noch Klärungsbedarf hinsichtlich der Ballsporthalle. Dies verhindert aber nicht unsere Zustimmung zur Vorlage. Die Verwaltung benötigt vom Rat Grünes Licht für die weiteren Planungen“ so Fraktionsvorsitzender Johannes Krause. Krause erklärt weiter, dass deshalb das Votum des Sportausschusses eine gute Grundlage für diese Planungen bietet.

In den Gesprächen zum Stadion hat die hohe Identifikation des Sportpublikums mit dem gewachsenen traditionellen Standort eine besondere Rolle gespielt. Der nachvollziehbare Wunsch der Fans zur Sanierung des Kurt-Wabbel-Stadions ist eines der Argumente, die aus Sicht der Fraktion für diesen Stadionstandort sprechen.
Die SPD-Stadtratsfraktion fordert, alle parteitaktischen Überlegungen hintenan zu stellen. Sie wird zur Ratssitzung nachdrücklich dafür werben, die vorliegenden Vorschläge zu beraten sowie eine Grundsatzentscheidung für den Standort der Sportstätten zu treffen.
zum Seitenanfang

25. August 2008 - SPD-Stadtratsfraktion wählte Vorsitzenden: Einstimmiges Votum für Johannes Krause

Die SPD-Stadtratsfraktion wählte auf ihrer Sitzung am Montagabend Johannes Krause  zum Fraktionsvorsitzenden. Der langjährige Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Gottfried Koehn, hatte in der vergangenen Woche erklärt, aus beruflichen Gründen dieses Amt zum 01.09.2008 niederzulegen. Als stellvertretende Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion fungieren Gertrud Ewert und nun auch Gottfried Koehn.

 „Unsere Aufmerksamkeit richtet sich auf die vor uns liegenden Schwerpunkte: Haushaltskonsolidierungsprozess, Kultur GmbH sowie Entscheidung zum Stadion“, so Johannes Krause in einer ersten Reaktion.
Johannes Krause, Jahrgang 1958, ist seit 1999 Mitglied des Stadtrates. Er ist Vorsitzender der DGB-Region Sachsen-Anhalt Süd und übte bisher das Amt des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden aus. Außerdem ist er Vorsitzender des Ausschusses für städtische Bauangelegenheiten und Vergaben und vertritt die SPD-Stadtratsfraktion im Hauptausschuss und im Kulturausschuss.
zum Seitenanfang

19. August 2008 - Gottfried Koehn legt Amt des Fraktionsvorsitzenden nieder

Auf der gestrigen Fraktionssitzung hat der langjährige Vorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtrat, Gottfried Koehn, erklärt, den Vorsitz der Fraktion niederzulegen.Durch seine im Mai dieses Jahres übernommene, neue berufliche Tätigkeit ist es ihm nicht mehr möglich, die für die Aufgaben eines Vorsitzenden erforderliche Präsens in Halle aufzubringen. Im Wissen um die Wichtigkeit der unmittelbaren Einbindung und Aktionsfähigkeit in der Kommunalpolitik, so Gottfried Koehn, halte er diesen Schritt für unvermeidbar.

Die Mitglieder der Fraktion und die Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes, Katja Pähle, bedauerten den notwendig gewordenen Schritt und dankten Gottfried Koehn für seine bisherige Arbeit. Gottfried Koehn bleibt Mitglied des Stadtrates und wird seinen Erfahrungsschatz auch weiterhin der Fraktion zur Verfügung stellen.
Die Wahl eines / einer neuen Fraktionsvorsitzenden wird in der kommenden Woche stattfinden.
zum Seitenanfang

29. Mai 2008 - Populismus hilft der HAVAG nicht Erklärung der SPD-Stadtratsfraktion zur Diskussion um Direktvergaben von Linienkonzessionen des Nahverkehrs an die HAVAG

Die SPD-Fraktion begrüßt es, dass die Fraktion „Die Linke“ ihre Anträge zu Direktvergaben von Linienkonzessionen des Nahverkehrs an die HAVAG in der Stadtratssitzung vom 28. Mai 2008 zurückgezogen hat. Damit ist der Versuch gescheitert, eine ernste Sachfrage zu missbrauchen, um mit billigem Populismus Wasser auf die eigenen Mühlen zu lenken.

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, Johannes Krause, erklärt dazu: “Es ist unredlich, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HAVAG jetzt ohne Not zu verunsichern und sich zugleich öffentlich als einziger Anwalt ihrer Interessen im Stadtrat zu gerieren. Herr Dr. Meerheim sollte seine Äußerung im Stadtrat, allein die Linksfraktion wolle die Mitarbeiterschaft schützen, zurücknehmen. Die in den vergangenen Jahren erreichte Wettbewerbsfähigkeit der HAVAG zu sichern und auszubauen, ist der einzig sichere Schutz für die Arbeitsplätze der Belegschaft. Die SPD-Fraktion wird gemeinsam mit dem Unternehmen diesen Weg weitergehen.“
Der tatsächliche Sachstand zeigt, dass hier ein populistisches Manöver ohne sachliche Notwendigkeit durch die Fraktion der Linken veranstaltet wird. Die EU-Richtlinie Nahverkehrsdienstleistungen, die die Bedingungen für eine mögliche Direktvergabe definieren wird, tritt erst am 1.1.2009 in Kraft. Für deren nationale Umsetzung muss der Deutsche Bundestag das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) anpassen. Es besteht gegenwärtig keine Klarheit, wie diese Anpassung im Einzelnen aussehen wird. Daher können weder die Bedingungen definiert werden, unter denen nach 2009 Direktvergaben möglich sind, noch steht fest, ob es überhaupt notwendig wird, dieses Instrument einzusetzen.
 
Zunächst gilt es aus Sicht der SPD-Fraktion dafür zu ringen, dass der deutsche Gesetzgeber keinen Vorrang der Ausschreibung von Linienkonzessionen gegenüber der Direktvergabe zulässt und dass der besondere Status öffentlicher Verkehrsunternehmen in Deutschland anerkannt wird.
Die SPD-Stadtratsfraktion wird alle ihre Möglichkeiten nutzen, auf die Bundesregierung so einzuwirken, dass die Weichen in die richtige Richtung gestellt werden. 
zum Seitenanfang

27. November 2007 - SPD-Stadtratsfraktion fordert NPD-Verbot: Fraktion führte Klausurtagung durch

Die SPD-Stadtratsfraktion diskutierte auf ihrer Klausurtagung am vergangenen Wochenende über Formen der Auseinandersetzung mit Rechtsextremisten in den kommunalen Parlamenten. Hintergrund dieser Debatte stellt die Tatsache dar, dass bei den Kreistagswahlen im Sommer diesen Jahres Vertreter der rechtsextremen NPD den Einzug in 7 Kreistage geschafft haben. Die SPD-Stadtratsfraktion wird deshalb die Kontakte zu Netzwerken für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit intensivieren und den Austausch mit zivilgesellschaftlichen Akteuren über rechtsextreme Aktivitäten verstärken. „Eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus in unserer Stadt spielt der Präventionsrat gegen Rassismus, Gewalt und Kriminalität - für Toleranz und Integration. Unabhängig von der Auseinandersetzung vor Ort muss die verfassungsfeindliche NPD verboten werden. Entsprechende politische Initiativen auf Bundesebene werden wir nachdrücklich unterstützen“ fasst Gottfried Koehn die Diskussion zusammen.

Die SPD-Stadtratsfraktion trifft sich einmal jährlich zu einer Klausurtagung. Sie diskutierte in diesem Jahr neben dem Umgang mit der NPD intensiv über die Leitziele der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik unter dem besonderen Aspekt der Jugendbildung.
zum Seitenanfang

22. Juni 2007 - SPD-Kommunalpolitiker bestehen auf zügigen Eingemeindungen

Der SPD-Stadtverband und die SPD-Stadtratsfraktion erklären:

Der Landesminister Dr. Daehre, zuständig für Landesentwicklung und Verkehr, hat nun endlich eine Liste vorgelegt, auf der die Kommunen benannt sind, die nach dem Kommunalneugliederungsgrundsätzegesetz zur Eingemeindung vorgesehen sind. Dies begrüßen wir ausdrücklich. Leider hat dies bereits viel zu lange gedauert. Zudem werden nach wie vor Zweckverbände zur gemeinsamen Flächennutzungsplanung favorisiert. Damit werden die notwendigen Voraussetzungen für eine tatsächliche Lösung der Stadt-Umland-Problematik nicht geschaffen und die Entwicklung der Region wird um weitere Jahre zurückgeworfen.  
 
Die Leistungsfähigkeit des Oberzentrums ist die Grundlage für eine positive Entwicklung der gesamten Region. Halle ist das Ziel der meisten Einpendler im südlichen Sachsen–Anhalt. Die Stadt Halle muss daher als starker Partner entwickelt werden, damit mit Leipzig, Chemnitz und Dresden die mitteldeutsche Region im internationalen Maßstab attraktiver wird. Die Landesregierung muss sich endlich zu den Zentren des Landes bekennen und zügig über konkrete Eingemeindungen entscheiden.
 
Der SPD-Stadtverband und die SPD-Stadtratsfraktion unterstützen dabei Innenminister Hövelmann und fordern insbesondere auch das Engagement aller Landtagsabgeordneten für ihre Stadt, welches die CDU-Vertreter bisher vermissen ließen.
zum Seitenanfang

28. März 2007 - Volkshochschule wird nach Adolf Reichwein benannt

Auf Antrag der SPD-Stadtratsfraktion und der Fraktion Die Linkspartei.PDS beschloss der hallesche Stadtrat in seiner Sitzung am 28.03.2007 die hallesche Volkshochschule nach dem sozialdemokratischen Reformpädagogen zu benennen. Zuvor hatte sich der Beirat der Volkshochschule am 01.02.2007 einstimmig für diese Namensgebung ausgesprochen.

„Im Zuge der Fusionen von Schulen verschwinden leider immer mehr Namen von Persönlichkeiten der halleschen Stadtgeschichte aus der Schullandschaft. Adolf Reichwein war unter anderem an der neu gegründete Pädagogische Hochschule in unserer Stadt tätig und setzte sich für die Demokratisierung des Bildungssystems zu seiner Zeit ein. Dies sind nur zwei Aspekte, die Volkshochschule gerade nach ihm zu benennen“ begründet SPD-Fraktionsvorsitzender Gottfried Koehn den Vorschlag.
                                                                                                                            
Der 1898 geborene Adolf Reichwein war Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und wurde 1933 aus politischen Gründen aus dem Dienst an der Hochschule entlassen. Er wurde 1944 von den Nationalsozialisten verhaftet, vom Volksgerichtshof zu Tode verurteilt und in der Haftanstalt Berlin-Plötzensee gehängt.
zum Seitenanfang

23. Januar 2007 - SPD-Stadtratsfraktion wählte Vorstand: Gottfried Koehn im Amt bestätigt

Die SPD-Stadtratsfraktion wählte auf ihrer Sitzung am Montagabend Gottfried Koehn erneut zum Fraktionsvorsitzenden. Auch seine beiden bisherigen Stellvertreter Gertrud Ewert und Johannes Krause wurden in ihrem Amt bestätigt.

Nach Geschäftsordnung der SPD-Stadtratsfraktion beträgt die Amtszeit des Vorstandes jeweils die Hälfte der Wahlperiode. „Auch in Zukunft wird die sachbezogene Arbeit mit den konstruktiven Kräften innerhalb des Stadtrates im Vordergrund stehen. Die Bestätigung des bisherigen Fraktionsvorstandes ist ein klares Votum dafür, das erfolgreiche Engagement für unsere Stadt fortzusetzen“, so Gottfried Koehn in einer ersten Reaktion.
zum Seitenanfang

7. November 2006 - Stadt beteiligt sich an SolarLokal: Initiative der SPD-Stadtratsfraktion

Auf Antrag der SPD-Stadtratsfraktion beschloss der hallesche Stadtrat die Teilnahme der Stadt an der Kampagne SolarLokal. Eine Teilnahmeurkunde wurde der Stadt durch das Kampagnenbüro nun überreicht. Damit gehört sie zu über 160 Kreisen, Gemeinden und Städten, die sich deutschlandweit dem im Jahr 2003 gestarteten Projekt angeschlossen haben.

Hauptziel der Kampagne ist es, den Anteil des umweltfreundlichen Solarstroms an der Energieversorgung zu erhöhen. Die Beteiligung an der Kampagne „SolarLokal“ bietet die Chance, die Förderung von umweltfreundlicher Energieversorgung und lokaler Wirtschaft zu verknüpfen. Insbesondere für die örtliche Handwerkerschaft kann durch die Installation von Solaranlagen eine nachhaltige Verbesserung der Auftragslage erreicht werden.
 
Aufgrund des Mangels geeigneter Dachflächen auf städtischen Gebäuden können Privatpersonen, Unternehmen, Vereine u. a. für die Solarstromnutzung geeignete Dächer anbieten und suchen. So ist die Beteiligung an dieser Kampagne eine zweckmäßige und für die Stadt Halle (Saale) kostenfreie Möglichkeit, umweltfreundliche Stromerzeugung zu unterstützen.
zum Seitenanfang

28. September 2006 - Szabados: Stabilisierung von Heide-Nord erreichbar: Aufruf an die HWG zum Dialog mit Mietern in Heide-Nord

Die OB-Kandidatin Dagmar Szabados und der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Gottfried Koehn, ziehen eine positive Bilanz der Bürgerversammlung in Heide-Nord am 21.09.2006.

Dagmar Szabados: „Die Fragen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger haben uns gezeigt, dass viele von ihnen trotz Umstrukturierung gern in ihrem Quartier wohnen bleiben wollen. Ich werde der HWG mbH deshalb vorschlagen, eine Mieterbefragung zu starten, bei der gezielt nach den Sanierungswünschen der Bewohner von Heide-Nord gefragt wird. Neben dem notwendigen Abriss von Gebäuden kann durch überlegte Aufwertung eine Stabilisierung des gesamten Stadtteils erreicht werden. Eine „Raussanierung“ von Mietern muss unbedingt verhindert werden.“
zum Seitenanfang